Fachpraktische Ausbildung (fpA) in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung

Die sechs Praktikumsblöcke absolvieren die Schülerinnen und Schüler in zwei verschiedenen Praktikumsbetrieben.

 

Die möglichen Einsatzgebiete umfassen dabei Ämter, Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Schulsekretariate, Rechtsanwalts- und Steuerkanzleien, Immobilienmakler, Einzelhandels- und Industriebetriebe, Speditionen, Beratungsfirmen und viele andere.

Im Rahmen der fpA werden die Schüler mit den generellen Aufgaben ihrer Praktikumseinrichtung, der Stellung des Unternehmens in der Gesamtwirtschaft, der Marktposition, den internen Kommunikations- und Entscheidungswegen, der Leistungserstellung, des Vertriebs, des Marketings sowie anderer Bereiche der täglichen Arbeit vertraut gemacht.

Sie übernehmen tägliche Routinetätigkeiten beginnend mit einfacheren grundlegenden Arbeiten. Bei zuverlässiger, zügiger und genauer Erledigung erweitert sich für gute Schüler der Aufgabenbereich im Laufe der Praktikumszeit. Über die geleisteten Praktika werden von den Schülern Berichte erstellt, die die Tätigkeiten dokumentieren.

 

Die fachpraktische Ausbildung der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung umfasst eine fünftägige Arbeitswoche. Die Tagesarbeitszeit liegt zwischen 7,5 und 8,0 Stunden. In Ausnahmefällen kann es auch zu Wochenendarbeit (bei entsprechendem Ausgleich) kommen. Natürlich gelten für die Praktikanten auch die normalen Schulferien.

 

Von allen Schülern ist auf Verlangen eine Bewerbungsmappe (Bewerbungsschreiben, Kopie des letzten Schulzeugnisses, Lebenslauf, Lichtbild) zu erstellen und bei Kontaktaufnahme im Praktikumsbetrieb vorzulegen.

 

Während der fpA werden die Schülerinnen und Schüler von einem zuständigen fpA- Betreuungslehrer begleitet. Dieser betreut die Schüler in den Anleitungstreffen in der Schule, führt Exkursionen durch und steht als Ansprechpartner bei Problemen im Praktikumsbetrieb zur Verfügung.

Darüber hinaus legt der Betreuungslehrer die Gesamtbeurteilung der fpA fest. Er stützt sich hierbei auf eine Beurteilung der Praktikumsbetriebe sowie auf die Berichte und seinen Gesamteindruck des Schülers.

 

 

Die Schülerinnen und Schüler wählen zu Beginn jedes Halbjahrs ihre Praktikumsstelle in Absprache mit den Betreuungslehrern und ihren Mitschülern aus einem vorhandenen Pool von Praktikumsstellen im Einzugsgebiet der Beruflichen Oberschule Unterschleißheim.

Allerdings sollte klar sein, dass Flexibilität und Mobilität, wie im späteren Berufsleben auch, unabdingbare Voraussetzungen für den Praktikumserfolg sind. Die Schule hält seit Jahren intensiven Kontakt mit Partnerfirmen und -institutionen in ihrem Einzugsbereich, die immer wieder verlässliche Ausbildungspartner sind. Da die Praktikanten im Laufe des Jahres verschiedene Tätigkeitsbereiche kennenlernen müssen und betriebsbedingt nicht jede Organisation ständig zur Verfügung steht, kann der Fall eintreten, dass nicht alle Schülerwünsche realisiert werden.

Der Schüler bewirbt sich anschließend umgehend in ähnlicher Form wie bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz bei der vermittelten Stelle. Diese entscheidet letztlich, ob ein Praktikumsverhältnis zustande kommt.

 

Da in der Ausbildungsrichtung Wirtschaft und Verwaltung die Anzahl der zur Verfügung stehenden Stellen und damit die Auswahlmöglichkeiten begrenzt sind, besteht eingeschränkt die Möglichkeit, sich selbst eine Praktikumsstelle zu suchen.

 

Die Schule nimmt dann Kontakt mit der Stelle auf und klärt die Möglichkeit der Durchführung. Die endgültige Entscheidung über die Aufnahme der Stelle obliegt allein dem Schulbeauftragten Herrn StD Anneser.

 

Eine Übersicht aller bereits mit der Beruflichen Oberschule Unterschleißheim kooperierenden Unternehmen finden Sie hier: Kooperationspartner im Bereich Wirtschaft und Verwaltung .