Inhalt und Struktur der fachpraktische Ausbildung in der Ausbildungsrichtung Gestaltung

In 8 schuleigenen Werkstätten verbinden erfahrene Werkstattleiter ihr handwerkliches Können mit künstlerischen Ansätzen. Dies bietet den Schülern/Innen ein breites Spektrum an Eindrücken, um Handwerkliches zu erlernen oder auszubauen.
In intensiven 3-wöchigen Blöcken werden Ideen produziert, ausgearbeitet und präsentiert.

Kreativität wird trainiert.

Im Verlauf diesen Schuljahres werden die Schüler/Innen in zwei Mal drei Wochen-Blöcken in ein betriebliches Praktikum eingeteilt. Hier kommt die neue Erfahrung hinzu, sich in den ungewohnten Ablauf eines Unternehmens zu integrieren und einen Einblick in die Arbeitswelt zu bekommen. Flexibilität, Offenheit, Arbeitseinsatz und die Bereitschaft, sich auf ständig wechselnde Situationen einzustellen, stehen im Vordergrund.

Falls Sie entsprechende Betriebe kennen, die bereit wären, mit dem Fachbereich Gestaltung zusammen zu arbeiten, würden wir Sie bitten, dies bei der Anmeldung anzugeben.
Unter anderem wären folgende Bereiche vorstellbar:

Schneiderberufe, Kürschner, Weber Täschner Modisten Modedesigner Produktdesigner Theater/ Oper: Verschiedene Bereiche, z.B . Bühnenmaler, Beleuchter, Kulisse.. Museen, Galerien Goldschmiede Restauratoren, Vergolder, Fassmaler, Stuckateure Fotografen Grafik-Designer Medien-Designer Druckwerkstätten/ Hoch-, Flach, Tief-Druck/ Siebdruck Keramiker Porzellanmanufakturen Metallbearbeitung Schmiede Steinbildhauer Holzbildhauer Glasbearbeitung Porzellanbearbeitung Landschaftsarchitekt Gärtner Floristen Raumausstatter (Siehe Möbelläden, Innenausstattung, etc..) Messe-Ausstatter

In jedem Halbjahr der 11. Jahrgangsstufe steht eine fachpraktische Arbeit an, die auch einen kurzen theoretischen Teil beinhaltet. Dieser besteht aus einer Recherche, Reflexion oder auch dem Bezug zu einer kunstgeschichtlichen Epoche. Die Arbeit entsteht in einer Werkstatt und das Thema formuliert sich in Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Werkstattleiter. Sie bedeutet, neben anderen Projekten den wesentlichen Bestandteil einer Bewertung durch die Werkstätten. Die Verbindung von Praxis orientierten Werkstätten und Betrieben und der Einbindung dieser Erfahrungen in den Unterricht bildet das besondere Profil einer FOS Gestaltung.

Christine B. Gottloeber, OStRin, Fachbereich Gestaltung